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Die heissen Werte der Bewusstseins-Elite

Kreative Klasse: ein alter Hut?

Von der Kreativen Klasse ist derzeit in etwas zukunftsgewandteren Medien viel die Rede. Gibt es das Phänomen überhaupt, und was ist von ihm zu halten? Hier finden Sie die Antworten.


Die Existenz der Kreativen Klasse ist unbestritten

Die Meinung ist an Klarheit kaum zu überbieten: Ja, es gbt so etwas wie eine Kreative Klasse.


Nicht die, aber eine Elite der Zukunft

 

Im Kapitel über Eliten wird sichtbar, dass sich sowohl SensoNet als auch MARKETING MORGEN verschiedenen Eliten zugleich zugehörig fühlen (Bewusstseins-, Lebensqualitäts-, Werte-, Kreativitäts-, Zukunfts-, Sensibilitäts- und Wissens-Elite). Es erstaunt daher wenig, dass die Idee einer einzigen zukunftsprägenden Elite keineswegs auf volle Zustimmung stösst. Die Kreative Klasse ist wichtig für die Zukunft, aber nicht allein.


Mehrheitliche Identifikation mit der Kreativen Klasse

 

Eine deutliche Mehrheit sowohl von SensoNet als auch von MARKTING MORGEN identifizert sich "voll" oder "mehrheitlich" mit der Kreativen Klasse, der Rest sagt grossmehrheitlich immerhin "da ist was dran". Das deckt sich im Übrigen mit den Ergebnissen der Frage, wie sehr man sich bestimmten Eliten zugehörig fühle.


Übererfüllte Anforderungen

In seiner Zukunftsstudie "Selfness" (2005, Zukunftsinstitut) listet Matthias Horx einige Merkmale auf, die zur Kreativen Klasse gehören, wobei er zum kühnen Schluss kommt, wer auch immer nur ein einziges Merkmal davon aufweise, gehöre schon zur Kreativen Klasse. Sowohl SensoNet als auch MARKETING MORGEN sind geprägt von einer Übererfüllung dieser Anforderungen, wie die entsprechende Frage zeigt:

Grosse Mehrheiten können den ersten vier Merkmalen zustimmen, die in der Befragung im Detail wie folgt formuliert waren:

Ich habe in meinem Leben schon mehrere Berufe ausgeübt.

Ich arbeite (hauptsächlich) in einem dieser Gebiete: Wissenschaft und Technik / Forschung und Entwicklung / technologiebasierte Industrie / Kunst, Musik, Kultur, Ästhetik und Design / Medizin / Finanzwesen / Recht / Marketing / Beratung und Coaching

Ich weiss nur ungefähr, wie Tätigkeit in fünf Jahren aussehen wird

Ich verdiene mein Geld vorwiegend mit Leistungen, die einen UNTERSCHIED erzeugen, also mit künstlerischer Kreativität, individueller Dienstleistung, Forschung, Rechereche, Inszenierung, Reorganisation von Abläufen u.ä.

Ebenfalls mehrheitlich zugestimmt wird dieser Aussage:

Mein Einkommen variiert um mehr als 25% im Jahr - oder könnte das in den nächsten Jahren tun

Einzig das Profil, das auf Profifussballer und Opernsängerinnen zutrifft, betrifft auch bei unseren Avantgarden nur eine Minderheit:

Der zeitliche Aufwand, den ich zum Üben, Tranieren und Weiterentwicklen meiner Fähigkeiten aufwende, beträgt mehr als 50% der Zeit, in der ich tatsächlich "performe", also aktiv und definitiv Geld verdiene

Wenn es tatsächlich so leicht sein sollte, zur Kreativen Klasse zu gehören, dann sind fast alle TeilnehmerInnen von SensoNet und MARKETING MORGEN ein Teil davon. Es könnte sich allerdings auch der Verdacht aufdrängen, hier würde etwas gar viel Unvergleichliches (und oft längst Existerendes) in einen Topf geschmissen...

SO KOMMEN SIE ZU DEN EINZELNEN KAPITELN DER STUDIE:

Übersicht

Eliten: welche taugen für die Zukunft?

Kreative Klasse: ein alter Hut?

Bewusstseins-Elite: der neue Stern am Zukunftshorizont

Avantgarden: für wen sprechen SensoNet und MARKETING MORGEN?

Netz-Internes: mehr über SensoNet und MARKETING MORGEN

Heisse Werte: der Hitparade neuster Stand

Lebens-Kunst: Schlüssel zur Zukunft


Die Studie DIE HEISSEN WERTE DER BEWUSSTSEINS-ELITE basiert auf einer parallelen Befragung von SensoNet (TeilnehmerInnenzahl = 91) und MARKETNG MORGEN (TeilnehmerInnenzahl = 51) im November 2005.