Lebensqualitäts-Killer
Je mehr sich Lebensqualität als Leitwert durchsetzt,
desto wichtiger wird auch, ob die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen
das Lebensqualitäts-Konto ihrer Kunden belasten oder befördern.
Was dabei als Belastung empfunden wird, zeigt die folgende Frage:
In der Rolle
als Verbraucherin und Konsument kann man es erleben, dass die eigene
Lebensqualität empfindlich gestört wird. Wie sehr fühlen
Sie sich in Ihrer eigenen Lebensqualität durch die folgenden Erfahrungen
beeinträchtigt ?
1 = nicht
2 = wenig
3 = etwas
4 = stark
5 = total
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Alles, was mir mehr Zeit stiehlt
als bringt
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4.1
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Vom Anbieter nicht ernst genommen
zu werden
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4.1
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Wenn nicht meine Werte zählen,
sondern nur mein Geld
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3.9
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Dinge, die eine Beleidigung für
Auge und/oder Verstand sind
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3.9
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Übergriffige Verkaufsmaßnahmen
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3.8
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Alles, was nicht benutzerfreundlich
ist
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3.7
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Mangelnde Durchschaubarkeit von Angeboten
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3.6
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Gebrauchsanweisungen, die ein Ingenieurstudium
voraussetzen
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3.4
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Alles, was mich verunsichert statt
bestärkt
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3.4
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Warteschlangen in Call-Centers
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3.3
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Personal mit viel Freundlichkeit
und Null Fachkompetenz
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3.3
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Überflüssiger Schnickschnack
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3.2
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Meine eigene Unfähigkeit, gute
von schlechter Qualität zu unterscheiden
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2.7
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Immerhin fünf Faktoren können also tatsächlich
eine starke Beeinträchtigung bedeuten, weitere sieben eine beträchtliche.
Nur dem eigenen Vermögen, Qualität zu erkennen, traut SensoNet
doch in starkem Maße.
- Auffällig ist, dass die fünf größten
Lebensqualitäts-Killer alle um ein einziges Thema kreisen: mangelnder
Respekt vor den Kunden. Wer seinen Kunden Zeit stiehlt,
sie nicht ernst nimmt, ihre Werte vernachläßigt,
ihr Auge oder ihren Verstand beleidigt oder sie mit
übergriffigen Verkaufsmaßnahmen plagt, hat keinen
Respekt vor ihnen. Und dafür entwickeln die Kunden und Konsumentinnen
ein immer besseres Gespür. Wenn ihnen mangelnder Respekt begegnet,
werden sie zu Recht sauer. Dass eine solche Geschäfts-"Beziehung"
nicht lange haltbar ist, versteht sich von selbst.
Dagegen verblasst sogar die Wirkung jener negativen
Erfahrungen im Konsumbereich, über die im öffentlichen Raum
die meisten Klagen zu hören sind. Doch auch sie können die
Lebensqualität empfindlich beeinträchtigen.
- Dazu gehören mangelnde Benutzerfreundlichkeit,
Intransparenz, komplizierte Anweisungen und Verunsicherung,
überladene Angebote, und schließlich auch die viel
beklagten Warteschlangen und inkompetenten Auskunftspersonen.
Die Schlussfolgerung für viele Anbieter ist klar:
Bevor sie daran denken können, Lebensqualität zu "verkaufen",
müssen sie erst einmal dafür sorgen, die Lebensqualität
ihrer Kunden nicht weiter zu beeinträchtigen. Und das ist weniger
eine Frage von technischem oder methodischem Instrumentarium, sondern
primär eine von Geisteshaltung und Mentalität. Ist die Haltung
von Respekt gegenüber den Kunden nämlich implementiert, folgt
die Umsetzung in Technik von selbst.
Zu den einzelnen Abschnitten:
Bedeutung
und Entwicklung der eigenen Lebensqualität
Wer
ist für die eigene Lebensqualität verantwortlich ?
Lebensqualität:
Kreisen um einen Begriff
Lebensqualität
und Lebenssphären
Lebensqualität
als Leitwert ?
Lebensqualitäts-Killer
Lebensqualitäts-Förderer