Die Auswirkungen
des Simplify-Trends
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des wie auch immer benannten Trends: Wenn es ihn denn tatsächlich
gäbe, so müsste er sich in beobachtbaren konkreten Veränderungen
zeigen. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Mitwirkung als Trend-Dedektoren:
Welche der folgenden Veränderungen haben Sie in letzter Zeit
in relevantem Ausmass an sich selbst beobachtet ?
Bei den Antworten unterscheiden
wir vier Gruppen:
Mehrheitsfähige Verhaltensänderungen:
| 87% |
Ausmisten,
entfernen von überflüssigem Ballast |
| 66% |
Verstärkte
Bemühungen um Ordnung auf Schreibtisch und so |
| 57% |
Bewusster
Abbau von Stressfaktoren |
| 52% |
Reduktion
von materiellen Ansprüchen |
Relevantes Minderheitsverhalten
| 40% |
Mehr
Zeitplanung, besseres Setzen von Prioritäten |
| 38% |
"Entschleunigung",
Reduktion des Lebenstempos |
| 38% |
Bessere
"Life-Work-Balance" |
| 35% |
Verwesentlichung
des Beziehungsnetzes |
| 32% |
Eigentlicher
Konsumverzicht |
Nischenbereiche
| 22% |
Mehr
Investitionen in die eigene Partnerschaft |
| 18% |
Verstärkte
Beschäftigung mit Religion und/oder Spiritualität |
| 14% |
Höherer
Wert von Qualität gegenüber Quantität |
| 12% |
Entwicklung
eines neuen ästhetischen Geschmacks der Einfachheit |
| 10% |
Verstärkte
Bedeutung von Sinnfragen |
Randphänomene
| 5% |
Entwicklung
und Aneignung einer Lebensphilosophie des Essenziellen |
| 2% |
Verstärktes
Engagement in der Zivilgesellschaft |
| 2% |
Weniger
Orientierung am reinen Spaßfaktor
|
| 1% |
Hinwendung
zu existenziellen Lebensfragen |
| 1% |
Bewusste
Arbeit an der eigenen Lebensqualität
|
Stressabbau und bewussterer
Umgang mit der Zeit, aber auch Reduktion von materiellen Ansprüchen,
ja eigentlicher Konsumverzicht sind also die tragenden Säulen
des konkreten Simplifying-Verhaltens - von den offenkundigen wie Ausmisten
und Aufräumen mal abgesehen.
